Aktuelles

Es geht weiter:

Die vierte Ausgabe des TADAA – Magazin  ist bereit in die Hand genommen zu werden! Gedruckter Zeitgenössischer Zirkus!

Neuerscheinung 2020:

Lektüren des Zeitgenössischen Zirkus. Ein Modell zur text-kontext-orientierten Aufführungsanalyse. Von Franziska Trapp.

“Lektüren des Zeitgenössischen Zirkus” entwickelt erstmals in Rückgriff auf die Lektüretheorien der Literatur-, Theater- und Tanzwissenschaft eine Methodik zur Analyse von zeitgenössischen Zirkusdarbietungen.

Im Jahr 1996 prophezeit die Pariser Zeitung Libération nach dem Besuch der Performance Le Cri du Chaméléon eine dritte Ära des Zirkus: den Zeitgenössischen Zirkus. Die Prognose wird Realität: Nicht nur in Frankreich, sondern auch international gilt das Stück des Regisseurs Joseph Nadj als Startpunkt eines neuen Genres, das aktuell in den Fokus verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen gerät. – Ein Modell zur kohärenten Aufführungsanalyse der Darbietungen steht jedoch bis heute nicht zur Verfügung.Diesem Desiderat trägt “Lektüren des Zeitgenössischen Zirkus” Rechnung und entwickelt erstmals in Rückgriff auf die Lektüretheorien der Literatur-, Theater- und Tanzwissenschaft eine Methodik zur Analyse von zeitgenössischen Zirkusdarbietungen. Darüber hinaus dokumentiert und interpretiert der Band das Genre durch eine methodisch dichte, d.h. kontextualisierende Beschreibung des Gegenstandes – der Aufführung – dezidiert in seinem historisch-kulturellen Kontext und liefert damit im Sinne Lessings eine rezeptionsästhetische Dramaturgie des Zeitgenössischen Zirkus, die trotz der Diversität der Aufführungen generalisierbare Merkmale, das grundlegende Verfahren und die Bau- und Wirkungsweise der Stücke offenlegt. (Text: degruyter)

Mehr dazu: https://www.degruyter.com/view/title/566253

 

Neuerscheinung 2020:

 „Thinking Through Circus“ von Bauke Lievens, Quintijn Ketels, Sebastian Kann und Vincent Focquet (Hrsg.)

In „Thinking Through Circus“ werden zehn Dialoge mit und zwischen Zirkuskünstler*inen geführt. Jeder Eintrag zeugt davon, wie eine bestimmte Zirkuspraxis (auch) eine Praxis des kritischen Denkens ist, und zeigt, wie Feminismus, Queerness, Dramaturgie, Liebe, Ungehorsam, Posthumanismus und das ästhetisch-politische Imaginäre in und durch die zeitgenössische Zirkuspraxis überdacht werden.

Zur Diskussion – „Briefe an den Zirkus“

Im Rahmen des vierjährigen Forschungsprojekts „Zwischen Sein und Vorstellung: Auf der Suche nach einer Methodologie für künstlerische Forschung im zeitgenössischen Zirkus“, gefördert vom Forschungsfonds der KASK – School of Arts (Gent), veröffentlicht die Dramaturgin Bauke Lievens jährlich „Offene Briefe an den Zirkus“.

Erster Offener Brief an den Zirkus: Die Notwendigkeit einer Neudefinition
Deutsch: Erster Offener Brief an den Zirkus. “Die Notwendigkeit einer Neudefinition” (pdf-Download aus: IG Kultur, Zentralorgan für Kulturpolitik und Propaganda, 2/2016)
Englisch: First Open Letter to the Circus. “The need to redefine”

Zweiter Offener Brief an den Zirkus: Der Mythos genannt Zirkus
Deutsch: Der Mythos genannt Zirkus (pdf-Download)
Englisch: The myth called circus

Zur Unterzeichnung – Manifest des zeitgenössischen Zirkus

Als wichtigen Schritt für mehr Anerkennung und für ein größeres Bewusstsein über Neuen Zirkus als künstlerische Ausdrucksform hat die Zirkus-Szene ein Manifest verfasst mit fünf Forderungen. Bitte unterzeichnet es zahlreich!
chamaeleon-productions.com/petition